• Achtsamkeit ist kein Fokus

    Über Präsenz, Offenheit – und warum echtes Sehen nichts mit Kontrolle zu tun hat Achtsamkeit ist eines dieser Wörter, die man heute kaum noch hören kann, ohne innerlich leicht die Augen zu verdrehen. Es taucht in Apps auf, in Podcasts, in Coachings, in Werbeanzeigen. Oft klingt es nach Selbstoptimierung, nach Produktivität mit Räucherstäbchen. Dabei hat

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  • Routine als Ritual

    In der Zen-Philosophie wird jeder Schritt zu einem Akt der Achtsamkeit, jede Wiederholung zu einem Ausdruck von Präsenz. Die Fotografie kennt diese Kraft ebenfalls – oft in den kleinsten, unscheinbarsten Handlungen. SD-Karte formatieren, Objektiv putzen, Stativ ausklappen, Akku einlegen – Tätigkeiten, die auf den ersten Blick trivial wirken, werden im Rhythmus der Wiederholung zu Ritualen.

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  • Was wir von Zen über Fotografie lernen können

    Zen und das Sehen ohne Bewertung Fotografie beginnt nicht mit der Kamera, sondern mit dem Auge, das wahrnimmt. Zen lehrt uns, Dinge zu sehen, ohne sofort zu beurteilen: Ohne „schön“ oder „hässlich“, ohne „brauchbar“ oder „verwerflich“, ohne Dualismus und die Notwendigkeit, etwas sofort kategorisieren zu müssen. Nur beobachten, nur da sein. Dieses Sehen ohne Bewertung

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